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Wenn Sie Fragen haben oder mit uns in Kontakt treten möchten, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an info@sefe-energy.de.
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FAQs

What size organisations do you supply?

We carefully review every customer enquiry and assess individually whether it fits our portfolio and scope of services – regardless of the size of the company. Feel free to contact us.

Welche Unternehmensgrößen beliefern Sie?

Wir prüfen jede Kundenanfrage sorgfältig und bewerten individuell, ob sie zu unserem Portfolio und Leistungsumfang passt – unabhängig von der Unternehmensgröße. Kontaktieren Sie uns gerne.

Can you supply my home energy?

We only provide business energy products and services to the non-domestic energy market.

Können Sie meinen Haushalt mit Energie versorgen?

Wir bieten Energieprodukte und -dienstleistungen nur für den gewerblichen Energiemarkt an.

How can I access my invoices online?

Your invoices are available to view through our SEFE Energy Customer Portal, here. Just log in on your device and navigate to ‘Invoicing’.

Wie kann ich meine Rechnungen online einsehen?

Ihre Rechnungen können Sie über unser SEFE Energy Kundenportal einsehen. Melden Sie sich einfach auf Ihrem Gerät an und navigieren Sie zu „Rechnungen”.

What do I do if I think I have been a victim of a phishing attempt from someone impersonating SEFE Energy?

Please contact us immediately here, sharing the details or attachment of the phishing attempt. We will then investigate this and confirm whether it is a legitimate correspondence or phishing attempt and support you with any next steps as needed.

Was soll ich tun, wenn ich glaube, Opfer eines Phishing-Versuchs durch jemanden geworden zu sein, der sich als SEFE Energy ausgibt?

Bitte kontaktieren Sie uns umgehend hier und teilen Sie uns die Details oder den Anhang des Phishing-Versuchs mit. Wir werden dies dann untersuchen und bestätigen, ob es sich um eine legitime Korrespondenz oder einen Phishing-Versuch handelt, und Sie bei Bedarf bei den nächsten Schritten unterstützen.

How can I report a suspicious email or call from SEFE Energy?

We take any attempts like this very seriously. If you receive any email, telephone or SMS communications from SEFE Energy that you feel are suspicious, please report it so we can log and investigate this.

You can contact us here.

Wie kann ich eine verdächtige E-Mail oder einen verdächtigen Anruf von SEFE Energy melden?

Wir nehmen solche Versuche sehr ernst. Wenn Sie E-Mails, Telefonanrufe oder SMS-Nachrichten von SEFE Energy erhalten, die Ihnen verdächtig erscheinen, melden Sie diese bitte, damit wir sie protokollieren und untersuchen können.

Sie können uns hier kontaktieren.

Why have you changed your name to SEFE Energy?

As the German sales location of SEFE Securing Energy for Europe GmbH, our company name, previously WINGAS GmbH, has changed to SEFE Energy GmbH.
The SEFE name reflects the new role of the SEFE group in securing a reliable source of energy for Europe and driving the green energy transformation.

Warum haben Sie Ihren Namen in SEFE Energy geändert?

Als deutscher Vertriebsstandort von SEFE Securing Energy for Europe GmbH haben wir unseren Firmennamen von WINGAS GmbH in SEFE Energy GmbH geändert.
Der Name SEFE spiegelt die neue Rolle der SEFE-Gruppe wider, eine zuverlässige Energiequelle für Europa zu sichern und die Energiewende voranzutreiben.

Who owns SEFE Energy?

SEFE Energy GmbH is 100% is owned by SEFE Securing Energy for Europe GmbH (“SEFE”).
Since 14 November 2022, SEFE Securing Energy for Europe GmbH and its subsidiaries have been owned by the Federal Republic of Germany, represented by the “BMWK” (Federal Ministry for Economic Affairs and Climate Action).

You can read more about this transfer of ownership here.

Wem gehört SEFE Energy?

Die SEFE Energy GmbH ist zu 100% im Eigentum der SEFE Securing Energy for Europe GmbH („SEFE“).
Seit dem 14. November 2022 sind die Securing Energy for Europe GmbH und ihre Tochtergesellschaften im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das „BMWK“ (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz).
Weitere Informationen zu dieser Eigentumsübertragung finden Sie hier.

Who is your parent company and has their name changed?

Yes, our parent company is SEFE Securing Energy for Europe GmbH (SEFE) which was formerly Gazprom Germania GmbH. 

Wer ist Ihre Muttergesellschaft und hat diese ihren Namen geändert?

Ja, unsere Muttergesellschaft ist SEFE Securing Energy for Europe GmbH (SEFE), die zuvor Gazprom Germania GmbH hieß. 

What does the name change mean for the day-to-day running of SEFE Energy?

This change means we have entered a new chapter, one we are all very excited about, but it does not impact our day-to-day operations. We remain steadfast in our commitment to offering a reliable and customer-focused service to businesses and organisations across Germany.
For customers, your agreement has not been amended or affected at the result of this change, and we are still using the same bank details, telephone numbers and addresses so please do contact us through normal channels.

Was bedeutet die Namensänderung für den täglichen Geschäftsbetrieb von SEFE Energy?

Diese Änderung bedeutet, dass wir ein neues Kapitel aufgeschlagen haben, auf das wir uns alle sehr freuen, aber sie hat keine Auswirkungen auf unseren täglichen Betrieb. Wir bleiben unserem Versprechen treu, Unternehmen und Organisationen in ganz Deutschland einen zuverlässigen und kundenorientierten Service zu bieten. Für unsere Kunden hat diese Änderung keinerlei vertragliche Auswirkungen. Die Bankverbindung, die Telefonnummern und Adressen bleiben unverändert. Bitte kontaktieren Sie uns daher wie gewohnt.

Where do you get your gas from and who supplies my gas?

SEFE Energy sources its gas from various European trading points/hubs. All trading for our customers is handled by the Service Desk. The gas we purchase on the wholesale market comes from various sources and countries, including Norway and Qatar.

Aus welchen Quellen beziehen Sie Ihr Gas und wer liefert es an mich?

SEFE Energy bezieht sein Gas an verschiedenen europäischen Handelspunkten. Der gesamte Handel für unsere Kunden wird vom Service Desk abgewickelt. Das Gas, das wir auf dem Großhandelsmarkt kaufen, stammt aus verschiedenen Quellen und Ländern, darunter Norwegen und Katar.

What type of businesses do you support?

SEFE Energy attracts a wide range of customers across different sectors, and we know each business has a different set of challenges.
From industrial company to power plant operator, municipal utility, and natural gas trader – we work as partners to help our customers achieve their energy goals. Our team of energy professionals can identify and tailor products and services to meet the specific needs of your organisation.

Welche Arten von Unternehmen zählen zu Ihren Kunden?

SEFE Energy hat eine Vielzahl von Kunden aus verschiedenen Branchen, und wir wissen, dass jedes Unternehmen vor unterschiedlichen Herausforderungen steht.
Wir arbeiten eng mit Industrieunternehmen, Kraftwerksbetreibern, Stadtwerken und Erdgashändlern zusammen, um unsere Kunden dabei zu unterstützen, ihre Energieziele zu erreichen. Unser Team entwickelt maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen, die gezielt auf die spezifischen Bedürfnisse Ihres Unternehmens abgestimmt sind.

I have a question regarding the name or ownership change. Who should I speak to?

If you are a customer, please contact your Account Manager. If you’re not a customer, you can submit questions through our get in touch page.

Ich habe eine Frage zur Namens- oder Eigentumsänderung. An wen muss ich mich wenden?

Wenn Sie Kunde sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Account Manager. Wenn Sie kein Kunde sind, können Sie Ihre Fragen über unsere Kontakt-Seite stellen.

Where do I access the SEFE Energy Customer Portal?

The SEFE Energy Customer Portal is available here.

Wo finde ich das SEFE Energy Kundenportal?

Das SEFE Energy Kundenportal ist unter hier verfügbar.

Where does SEFE Energy operate?

Our German sales headquarters is based in Kassel, but SEFE Energy also has office locations in Austria, Belgium, the Czech Republic, France, the Netherlands and the UK.
Our parent company, SEFE Securing Energy for Europe (“SEFE”), is headquartered in Berlin. 
While the core of SEFE’s business is based in Europe, the group operates globally.

Wo ist SEFE Energy tätig?

Der Vertriebsstandort von SEFE Energy in Deutschland befindet sich in Kassel, während das Unternehmen auch in Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Tschechien und dem Vereinigten Königreich mit eigene Bürostandorten vertreten ist.
Unsere Muttergesellschaft, SEFE Securing Energy for Europe („SEFE“), hat ihren Hauptsitz in Berlin.
Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit von SEFE liegt in Europa, aber die SEFE-Gruppe ist weltweit tätig.

Wie viele Mitarbeitende beschäftigt SEFE?

An allen Standorten beschäftigt SEFE rund 2.000 Mitarbeitende aus über 60 Nationen.
An unserem deutschen Vertriebsstandort in Kassel beschäftigen wir circa 300 Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen des gesamten SEFE-Konzerns – von Vertrieb und Operations bis hin zu IT, HR und mehr.

Has SEFE Energy’s contact details changed?

In 2024 we changed from WINGAS GmbH to SEFE Energy GmbH – in line with this, our emails have changed from @wingas.com to @sefe.eu.
Please note in some instances, there may still be cases where @wingas.com is referenced on correspondence – however, at this current moment, the only emails you should receive from the SEFE Energy team are:

@sefe.eu
@sefe-energy.de
@sefe-energy.com
@email.sefe-energy.com

If you receive communications from any other emails, please get in contact to let us know. If we change our email addresses this will be communicated in advance.

Haben sich die Kontaktinformationen von SEFE Energy geändert?

Im Jahr 2024 haben wir uns von WINGAS GmbH in SEFE Energy GmbH umbenannt – dementsprechend haben sich auch unsere E-Mail-Adressen von @wingas.com in @sefe.eu geändert.
Bitte beachten Sie, dass es in einigen Fällen immer noch vorkommen kann, dass in der Korrespondenz auf @wingas.com verwiesen wird - zum jetzigen Zeitpunkt sollten Sie jedoch nur noch E-Mails vom SEFE Energy Team erhalten:

@sefe.eu
@sefe-energy.de
@sefe-energy.com
@email.sefe-energy.com

Sollten Sie Nachrichten von anderen E-Mail-Adressen erhalten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung und informieren Sie uns. Wenn wir unsere E-Mail-Adressen ändern, werden wir dies im Voraus bekannt geben.

How many people do you employ?

Across all locations, SEFE employs round 2,000 from over 60 nationalities.
At our German sales headquarters in Kassel, we employ around 300 colleagues in a diverse array of roles and specialties from all across SEFE – from sales and operations, to technology, data science and more. While our primary activity in Kassel is sales, many colleagues from our central functions work from our Kassel office as well.

What is REMIT?

Since April 7, 2016, energy trading companies across Europe are subject to the extended reporting obligations of the energy regulation REMIT. Market participants are obliged through REMIT (Regulation of Energy Market Integrity and Transparency) to report their energy trading transactions (gas and electricity) to ACER (Agency for the Cooperation of Energy Regulators). You can find more information about REMIT here, or externally here.

Was ist REMIT?

Seit dem 7. April 2016 unterliegen Energiehandelsunternehmen europaweit den erweiterten Meldepflichten der Energieregulierung REMIT. Markteilnehmer werden durch REMIT (Regulation of Energy Market Integrity and Transparency) verpflichtet, ihre Energiehandelsgeschäfte (Gas und Strom) an ACER (Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden) zu melden. Weitere Informationen zu REMIT finden Sie in unserem HIlfe- & Support-Bereich oder im REMIT Informationsportal.

Was ist das BEHG?

Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) trat am 20. Dezember 2019 als Teil des von der Bundesregierung im September 2019 vorgestellten Klimaschutzpakets in Kraft. Damit wurden die ehrgeizigen Klimaschutzziele, zu denen sich Deutschland verpflichtet hat, gesetzlich festgeschrieben.

Das BEHG bildet die gesetzliche Grundlage für das nationale Emissionshandelssystem (nEHS). Es gilt für jene Sektoren, die bislang nicht vom bestehenden Europäischen Emissionshandelssystem (EU-ETS) erfasst sind. Im EU-ETS sind derzeit lediglich große Energieerzeugungsanlagen, energieintensive Industriebetriebe sowie der innergemeinschaftliche Luftverkehr enthalten.

Auf nationaler Ebene werden hingegen sämtliche Kraft- und Heizstoffe, die in Verkehr gebracht werden – beispielsweise Benzin, Diesel, Heizöl, Erd- und Flüssiggas oder Biomasse – mit einem Preis für ihren CO₂-Ausstoß belegt.

Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt ist für die Durchführung und Verwaltung des nationalen Emissionshandelssystems verantwortlich.

Wann trat das BEHG in Kraft?

Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) trat im Dezember 2019 in Kraft. Seit dem 1. Januar 2021 bilden das BEHG sowie die dazugehörigen Verordnungen die rechtliche Grundlage für den nationalen Handel mit CO₂-Emissionszertifikaten aus Brennstoffen.
Ab diesem Zeitpunkt sind Inverkehrbringer von Brennstoffen verpflichtet, CO₂-Zertifikate zu erwerben, um die durch ihre Produkte verursachten Emissionen abzudecken.

Welche Brennstoffe sind vom BEHG betroffen?

Immer dann, wenn klimaschädliche Emissionen entstehen, werden die entsprechenden Brennstoffe in den nationalen Emissionshandel einbezogen. Dazu gehören unter anderem Benzin, Diesel, Heizöl, Flüssiggas und Erdgas. Seit 2023 fällt auch Kohle in den Anwendungsbereich.

Ebenso betroffen ist Biomasse, sofern sie nicht den geltenden Nachhaltigkeitskriterien entspricht. Im Jahr 2024 wurden auch Abfälle, die als Brennstoff genutzt werden, in das System aufgenommen.

Auf welchen Rechtsvorschriften basiert das nationale Emissionshandelssystem?

Die wichtigsten Rechtsgrundlagen für das nationale Emissionshandelssystem (nEHS) sind:

  • Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG):
    Dient als zentrale Grundlage für die Bepreisung von CO₂-Emissionen durch den Handel mit Emissionszertifikaten.

  • Emissionsberichterstattungsverordnung 2030 (EBeV 2030):
    Regelt die Berichterstattung von Emissionen, einschließlich der Vermeidung von Doppelbelastungen und der Anpassung von Berechnungswerten.

  • Brennstoffemissionshandelsverordnung (BEHV):
    Enthält Bestimmungen zum Verkauf von Emissionszertifikaten sowie zur Nachkaufregelung.

  • BEHG-Carbon-Leakage-Verordnung (BECV):
    Schützt energieintensive Unternehmen vor Wettbewerbsnachteilen durch Ausgleichsmaßnahmen zur Vermeidung von Carbon Leakage.

Wo liegt der Preis für Emissionszertifikate?

Die rechtliche Grundlage für die Bepreisung von Emissionszertifikaten bildet das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) 2019 in der aktuellen Fassung vom 06. März 2025.
Für das Jahr 2025 gilt damit ein Festpreis von 55 Euro pro Tonne CO2 je Emissionszertifikat.

Was ist der Unterschied zwischen EU-ETS 1 und nEHS?

Die wesentlichen Unterschiede zwischen dem EU-ETS und dem nEHS liegen in ihrem Anknüpfungspunkt und Geltungsbereich:

Anknüpfungspunkt:

  • EU-ETS 1: Die Emissionen werden direkt bei den Anlagen- oder Luftfahrzeugbetreibern erfasst. Diese sind verpflichtet, für ihren eigenen CO₂-Ausstoß entsprechende Emissionsberechtigungen zu erwerben. Dieses System wird als Downstream-Emissionshandel bezeichnet. Der EU-ETS 1 existiert parallel zum nEHS.
  • nEHS: Hier erwerben die Inverkehrbringer fossiler Brennstoffe (z. B. Gas- oder Kohlelieferanten) Zertifikate, um für die Emissionen zu zahlen, die beim Endverbrauch entstehen. Es handelt sich dabei um einen Upstream-Emissionshandel. Der nEHS ergänzt den EU-ETS 1 und existiert parallel zum ETS.
  • EU-ETS 2: Der EU-ETS 2 wird 2027 starten (Berichtspflichten teilweise schon früher). Er ersetzt bisher eingeführte nationale Emissionshandelssysteme wie den nEHS in Deutschland nach dem BEHG und in Österreich nach dem NEHG. Der EU-ETS 2 und der EU-ETS 1 existieren parallel und decken zusammen größtmöglich alle Emissionserzeuger ab. Die Emissionszertifikate sind zwischen dem ETS 1 und ETS 2 nicht austauschbar. Beide sind als Wertpapiere innerhalb der EU eingestuft.

Geltungsbereich:

  • EU-ETS 1: Erfasst vor allem große Emittenten aus den Bereichen Industrie, Energieerzeugung und Luftverkehr.

  • nEHS und ETS 2: Bezieht sich auf Emissionen aus der Nutzung fossiler Brennstoffe in den Sektoren Verkehr und Gebäude sowie kleinere Industrie.

Darüber hinaus gibt es Unternehmen, die aufgrund ihrer Tätigkeitsfelder von beiden Emissionshandelssystemen betroffen sind. Allerdings werden Unternehmen mittels einer Vorgabe der EU vor einer Doppelbelastung durch beide Systeme geschützt.

Wie handhaben andere EU-Mitgliedstaaten die CO₂-Bepreisung?

Mehrere EU-Mitgliedstaaten haben bereits eigene CO₂-Bepreisungsmechanismen eingeführt, um ihre nationalen Klimaziele zu erfüllen.

Deutschland und Österreich sind jedoch bislang die einzigen Mitgliedstaaten, die mit dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) in Deutschland und mit dem Nationalen Emissionszertifikatehandelsgesetz 2022 (NEHG) in Österreich ein eigenständiges nationales Emissionshandelssystem etabliert haben.

Wer unterliegt den Pflichten des nEHS?

Grundsätzlich sind alle natürlichen und juristischen Personen zur Teilnahme am nationalen Emissionshandelssystem (nEHS) verpflichtet, die zugleich Schuldner der Energiesteuer sind und nicht vom EU-ETS 1 erfasst wurden.
Dazu zählen insbesondere Großhändler von Brennstoffen, Hersteller mit eigenem Großhandelsvertrieb, die Brennstoffe in Verkehr bringen, sowie Unternehmen, die Brennstoffe nach Deutschland importieren und damit im Sinne des Energiesteuergesetzes als Einführer gelten.

Worauf ist bei der Abgabe des Emissionsberichtes in Deutschland zu achten?

Die Abgabe des Emissionsberichts nach dem nEHS in Deutschland muss bis zum 31. Juli des Folgejahres erfolgen. Grundlage dafür ist der zuvor genehmigte Überwachungsplan des BEHG-Verantwortlichen.
Der Bericht enthält Angaben zu den in Verkehr gebrachten Brennstoffen und kann – falls erforderlich – von einer zugelassenen, unabhängigen Prüfstelle verifiziert werden.

Der Erwerb und die Abgabe von nEHS-Zertifikaten erfolgt entweder direkt über die European Energy Exchange (EEX) oder über einen beauftragten Mittler. Die erworbenen Zertifikate werden anschließend auf das Compliance-Konto des Unternehmens übertragen.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Zertifikate auf dem Sekundärmarkt durch Handel zwischen den Verpflichteten zu erwerben.

Für jede ausgestoßene Tonne CO₂ muss ein entsprechendes nEHS-Zertifikat abgegeben werden.
Der BEHG-Verantwortliche ist verpflichtet, die erforderlichen Zertifikate bis spätestens 30. September des Folgejahres aus seinem Compliance-Konto im nationalen Emissionshandelsregister (nEHS-Register) auf das nationale Abgabekonto zu übertragen.

Bei Verstößen gegen diese Verpflichtungen drohen gemäß § 22 BEHG Ordnungswidrigkeiten, die mit Geldbußen von bis zu 500.000 Euro geahndet werden können.

Wie erfolgt die CO₂-Bepreisung?

In den Jahren 2021 bis 2025 werden die CO₂-Zertifikate zu festen Preisen ausgegeben. Für das Jahr 2026 ist ein Preiskorridor vorgesehen, der anschließend entfällt. Ab 2027 erfolgt die Preisbildung der Zertifikate frei am Markt.

Was ist das EU-ETS 2?

Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) und das darauf basierende nationale Emissionshandelssystem (nEHS) gelten in Deutschland für jene Sektoren, die bislang nicht vom Europäischen Emissionshandelssystem (EU-ETS) erfasst sind.
Mit der Einführung des EU-ETS 2 soll diese Regelungslücke auf europäischer Ebene geschlossen und der Emissionshandel innerhalb der EU weiter vereinheitlicht werden.

Der EU-ETS befindet sich derzeit in seiner vierten Handelsperiode (2021–2030).
Im Zuge des europäischen „Fit for 55“-Pakets wurde das Ziel festgelegt, die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030, um mindestens 55 % gegenüber 1990 zu reduzieren.
Dazu gehört auch die Ausweitung des Emissionshandels auf die Sektoren Gebäude und Verkehr.

Was hat sich im EU-Emissionshandel für Industrie- und Energieunternehmen geändert?

Mit der inzwischen in Kraft getretenen Reform des EU-Emissionshandelssystems (EU-ETS) werden künftig rund 85 Prozent aller europäischen CO2-Emissionen durch Zertifikate bzw. Emissionsrechte erfasst.

Zentrale Eckpunkte der Reform des EU-ETS für Industrie und Energie:

  • Reduktionsziel:
    Die Emissionen sollen bis 2030 um 62 % gegenüber dem Referenzjahr 2025 gesenkt werden. Das entspricht einer zusätzlichen Minderung um 23 Millionen Tonnen CO2 im Vergleich zum ursprünglichen Vorschlag der EU-Kommission.

  • Marktentzug von Zertifikaten:
    Schrittweise werden Zertifikate aus dem Markt genommen, insbesondere 2024, wenn 90 Millionen Zertifikate gelöscht werden.

  • Absenkung des Emissionsdeckels (Cap):
    Der Gesamtdeckel wird zwischen 2024 und 2027 jährlich um 4,3 % und ab 2028 um 4,4 % reduziert (sog. Linear Reduction Factor).
    Wird diese Entwicklung fortgeschrieben, wäre der Zertifikatsausstoß bis 2040 vollständig auf null abgesenkt – das bedeutet, dass ab 2040 keine neuen Zertifikate mehr ausgegeben werden.

  • Einführung des CO2-Grenzausgleichssystems (CBAM):
    Das neue Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) soll Klimaschutzanreize für Drittstaaten schaffen. Gleichzeitig wird die kostenlose Zuteilung von Zertifikaten für Produkte, die unter den CBAM fallen, schrittweise abgeschafft.

  • Erweiterung des Geltungsbereichs:
    Künftig werden auch Treibhausgasemissionen aus dem Seeverkehr in das EU-ETS einbezogen.
    Zudem erfolgt eine Überarbeitung des Emissionshandels für den Luftverkehr, um diesen stärker in die europäische Klimapolitik einzubinden.

Wie wird das nationale Emissionshandelssystem (nEHS) in Zukunft in das europäische Emissionshandelssystem (EU-ETS 2) integriert und welche Auswirkungen wird das EU-ETS 2 auf das BEHG haben?

Das nationale Emissionshandelssystem (nEHS), das auf dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) basiert, soll künftig in das neue EU-Emissionshandelssystem 2 (EU-ETS 2) überführt werden.
Das EU-ETS 2 ist ein eigenständiges System der Europäischen Union, das speziell für die Sektoren Gebäude, Straßenverkehr sowie für bestimmte Brennstoffe in einzelnen Industriebereichen geschaffen wurde. Damit wird der bislang nationale Brennstoffemissionshandel künftig auf europäischer Ebene geregelt.

Die nationale Umsetzung des EU-ETS 2 erfolgt durch das Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz (TEHG).
Das Berichtswesen wird aktuell von der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt entwickelt.

Da zu einzelnen Aspekten – insbesondere den Preisbildungsmechanismen in den Sektoren Gebäude und Straßenverkehr – bislang noch keine praktischen Erfahrungswerte vorliegen, lassen sich die konkreten Auswirkungen des EU-ETS 2 derzeit nur bedingt abschätzen.

Zudem sind Übergangsregelungen vorgesehen, die Anpassungen und mögliche Erweiterungen der Berichtspflichten mit sich bringen werden.

Wann beginnt die Umsetzung des EU-ETS 2?

Die nationale Umsetzung des EU-ETS 2 in Deutschland hat mit der Novelle des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes (TEHG) begonnen, welche im März 2025 in Kraft getreten ist.
Die erste Phase, die sogenannte Regelphase, umfasst die Berichtsjahre 2024 bis 2026. In diesem Zeitraum müssen noch keine Zertifikate abgegeben werden.

Der erste EU-ETS 2 Emissionsbericht für das Berichtsjahr 2024 war bis zum 30. April 2025 und der erste Überwachungsplan bis zum 31. Juli 2025 einzureichen. Der erste Antrag auf Erteilung einer Emissionsgenehmigung war bis zum 30. Juni 2025 einzureichen (Erleichterungen für BEHG-Verantwortliche vgl. § 41 Abs. 4 Satz 1 TEHG).

Nach der Berichtsphase startet die Handelsphase, in der Zertifikate frei gehandelt und für die gemeldeten Emissionen verpflichtend abgegeben werden müssen.

Für welche Sektoren gilt das EU-ETS 2?

Das EU-ETS 2 erfasst in erster Linie die Sektoren Gebäude und Straßenverkehr. Dazu gehören sowohl private als auch gewerbliche Gebäude sowie private und gewerbliche Fahrzeuge.
Darüber hinaus werden – mit bestimmten Ausnahmen – auch Teile der Energiewirtschaft, des verarbeitenden Gewerbes und des Baugewerbes in das System einbezogen als auch kleinere Industrieunternehmen, die nicht durch den EU-ETS 1 abgedeckt sind.

Nach dem Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes (TEHG) sind alle natürlichen und juristischen Personen sowie Personengesellschaften, die als Schuldner der Energiesteuer gelten, zur Teilnahme am EU-ETS 2 verpflichtet.
Dazu zählen insbesondere Großhändler und Hersteller von Brennstoffen, die diese in Verkehr bringen, sowie Unternehmen, die Brennstoffe nach Deutschland importieren und somit im Sinne des Energiesteuerrechts einführen.

Werden Brennstoffe durch Dritte in einem Lager eingelagert, gilt der Einlagerer als verantwortliche Person – nicht der Lagerinhaber.

Damit sind die meisten der bereits im BEHG verpflichteten Akteure künftig auch im EU-ETS 2 teilnahmepflichtig.

Welche Verpflichtungen gelten für Inverkehrbringer und Unternehmen, die fossile Brennstoffe nutzen, im Rahmen des EU-ETS 2?

Im Rahmen des EU-ETS 2 sind die Inverkehrbringer von Brennstoffen (Energiesteuerschuldner) verpflichtet, Emissionszertifikate zu erwerben, um ihre verursachten CO₂-Emissionen abzudecken. Sie müssen ihre Emissionen kontinuierlich überwachen, jährlich darüber berichten und auf Grundlage eines Überwachungsplans eine Emissionsgenehmigung beantragen.

Darüber hinaus besteht die Pflicht, ab dem Start des EU-ETS 2 ein Konto im Unionsregister zu führen, über das die Zertifikate verwaltet werden. Ebenso werden die Unternehmen dazu angehalten, Maßnahmen und Strategien zur Emissionsminderung zu entwickeln.

Die Inverkehrbringer tragen somit die direkte Verantwortung im Rahmen des EU-ETS 2, während verbrauchende Unternehmen in erster Linie indirekt über höhere Brennstoffpreise in das System einbezogen werden und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Welche Aufgaben kommen im Rahmen des EU-ETS 2 auf mich zu und welche Informationen muss ich als Kunde für die ETS2-Compliance liefern?

Alle vom EU-ETS 2 betroffenen Akteure – also sowohl Inverkehrbringer fossiler Brennstoffe als auch Unternehmen und Haushalte, die fossile Energieträger für Heizung, Kühlung oder Transport verwenden – müssen sich auf verschiedene Maßnahmen und Pflichten einstellen. Diese dienen dazu, die Anforderungen des EU-ETS 2 zu erfüllen und gleichzeitig zur Reduktion der Treibhausgasemissionen beizutragen.

Reduktion der Emissionen

  • Energieeffizienz: Investitionen in energieeffiziente Technologien und Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs gewinnen weiter an Bedeutung.

  • Erneuerbare Energien: Eine Umstellung auf erneuerbare Energiequellen trägt wesentlich dazu bei, den Einsatz fossiler Brennstoffe und damit verbundene Emissionen zu reduzieren.

Kostenmanagement

  • Kostenplanung: Unternehmen sollten die zukünftigen Kosten für den Erwerb von Emissionszertifikaten frühzeitig in ihre Finanz- und Investitionsplanung einbeziehen.

  • Fördermöglichkeiten: Zur finanziellen Unterstützung können Förderprogramme aus dem Klimasozialfonds oder dem EU-Innovationsfonds in Anspruch genommen werden.

Regelmäßige Anpassungen

  • Gesetzliche Änderungen: Da sich die Rahmenbedingungen des EU-ETS 2 fortlaufend weiterentwickeln, ist es wichtig, aktuelle Regelungen und Fristen regelmäßig zu prüfen und interne Prozesse entsprechend anzupassen.

Zusätzliche Pflichten für Inverkehrbringer (Energiesteuerschuldner)

Neben den allgemeinen Anforderungen gelten für Inverkehrbringer von Brennstoffen zusätzliche rechtliche Verpflichtungen:

  • Emissionsgenehmigung: Vor Aufnahme der Tätigkeiten muss auf Basis eines Überwachungsplans eine Genehmigung zur Emission von Treibhausgasen eingeholt werden.

  • Überwachung (Monitoring): Unternehmen müssen ihre CO₂-Emissionen kontinuierlich erfassen und dokumentieren – dies erfolgt im Rahmen eines genehmigten Überwachungsplans.

  • Berichterstattung: Jährlich ist ein Emissionsbericht zu erstellen und fristgerecht bei der zuständigen Behörde einzureichen.

  • Erwerb von Zertifikaten: Die erforderlichen Emissionszertifikate werden ausschließlich über Auktionen gehandelt. Unternehmen müssen diese erwerben, um ihre berichteten Emissionen abzudecken.

  • Compliance-Zyklus: Der vollständige EU-ETS-2-Compliance-Prozess umfasst die Schritte Überwachungsplanung, Validierung, Monitoring, Berichterstattung, Verifizierung und Abgabe der Emissionsberechtigungen.

Wer gilt als Inverkehrbringer und welche Pflichten bestehen?

Als Inverkehrbringer eines Brennstoffs im Sinne des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) gilt der Lieferant, der Brennstoffe an einen Endkunden abgibt, der diese aus dem Leitungsnetz entnimmt – also dort, wo die Energiesteuer entsteht.
Die Verantwortung leitet sich somit aus dem Energiesteuergesetz (EnergieStG) ab, auch wenn die CO₂-Bepreisung selbst keine Steuer, sondern ein handelbares Zertifikatssystem darstellt.

Damit gelten alle Unternehmen, die über einen energiesteuerlichen Liefernachweis verfügen, als Inverkehrbringer im Sinne des BEHG.

Kundengruppen und Verantwortlichkeiten

Grundsätzlich lassen sich Kunden in zwei Gruppen einteilen:

  1. Kunden, für die der Verkäufer die Energiesteuer abführt:
    In diesem Fall gilt der Verkäufer (z. B. SEFE) als Inverkehrbringer und ist damit verpflichtet, am nationalen Emissionshandelssystem (nEHS) teilzunehmen.
    Die Rechnung enthält zusätzlich den Aufpreis für Emissionszertifikate.

  2. Kunden, die von der Energiesteuer befreit sind:
    Diese Kunden führen die Energiesteuer selbst ab und gelten somit selbst als Inverkehrbringer.
    Sie sind entsprechend eigenständig zur Teilnahme am nEHS verpflichtet, und die Rechnung enthält keinen Aufpreis für Zertifikate.

Pflichten gegenüber der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt)

Der Inverkehrbringer hat gegenüber der DEHSt sowohl einmalige als auch wiederkehrende Pflichten:

Einmalige Pflichten:

  • Registrierung und Eröffnung eines Compliance-Kontos im nEHS-Register.

Wiederkehrende Pflichten:

  • Erstellung und Einreichung eines Überwachungsplans,

  • jährliche Abgabe eines Emissionsberichts,

  • Erwerb und Abgabe der erforderlichen Emissionszertifikate.

Erwerb von Zertifikaten und Nachkaufregelung

Der Inverkehrbringer sollte innerhalb eines Kalenderjahres mindestens 90 % seines Zertifikatsbedarfs decken.
Für die verbleibenden 10 % greift die sogenannte Nachkaufregelung (§ 10 Abs. 2 S. 3 BEHG).

Diese erlaubt es, bis zu 10 % der benötigten Zertifikate noch bis zum 30. September des Folgejahres zu erwerben – und zwar zum Festpreis des jeweiligen Vorjahres.
Die Berechnungsgrundlage bildet gemäß § 6 Abs. 2 BEHV die Anzahl der Zertifikate, die sich am Jahresende auf dem Compliance-Konto befinden.

Überwachungsplan und Berichtspflichten

Der Überwachungsplan dient als Basis für den jährlichen Emissionsbericht und legt die Methoden zur Erfassung und Berechnung der Emissionen fest.
Er muss vollständig, transparent und nachvollziehbar dokumentiert sein und ist zu Beginn der Berichtspflicht sowie bei Änderungen neu einzureichen.
Anschließend kann der Plan bei Bedarf aktualisiert oder angepasst werden.

Wo erhalte ich weitere Informationen, wenn ich noch Fragen habe?

Offizielle Stellen:

Darüber hinaus veröffentlicht die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) seit Januar 2021 fortlaufend Leitfäden und Informationsmaterialien zu verschiedenen Themen rund um das nationale Emissionshandelssystem (nEHS).


Weiterführende Links zu den vorgestellten Themen:


Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG)

Brennstoffemissionshandelsgesetz vom 12. Dezember 2019 (BGBl. I S. 2728), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 22. Dezember 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 412) geändert worden ist.
www.gesetze-im-internet.de/behg

 

Emissionsberichterstattungsverordnung 2030 (EBeV 2030)

Verordnung über die Emissionsberichterstattung nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz für die Jahre 2023 bis 2030 (Emissionsberichterstattungsverordnung 2030 - EBeV 2030), die zuletzt durch Artikel 1 Nummer 5 des Gesetzes vom 9. November 2022 (BGBl. I S. 2006) geändert worden ist.
www.gesetze-im-internet.de/ebev_2030

 

Brennstoffemissionshandelsverordnung (BEHV)

Verordnung zur Durchführung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes

(Brennstoffemissionshandelsverordnung - BEHV) BEHV-Ausfertigungsdatum: 17.12.2020 Vollzitat: "Brennstoffemissionshandelsverordnung vom 17. Dezember 2020 (BGBl. I S. 3026), die durch Artikel 1 der Verordnung vom 21. Juni 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 163) geändert worden ist.
www.gesetze-im-internet.de/behv

 

BEHG-Carbon-Leakage-Verordnung (BECV)

Verordnung über Maßnahmen zur Vermeidung von Carbon Leakage durch den nationalen Brennstoffemissionshandel

(BEHG-Carbon-Leakage-Verordnung - BECV) BECV-Ausfertigungsdatum: 21.07.2021 Vollzitat: "BEHG-Carbon-Leakage-Verordnung vom 21. Juli 2021 (BGBl. I S. 3129)",
www.gesetze-im-internet.de/becv

 

BEHG-Doppelbilanzierungsverordnung (BEDV)

Verordnung zur Kompensation doppelt bilanzierter Brennstoffemissionen nach Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG-Doppelbilanzierungsverordnung - BEDV) V. v. 27.01.2023 BGBl. 2023 I Nr. 29
www.gesetze-im-internet.de/bedv

 

Klima- und Transformationsfonds

Gesetz zur Errichtung eines Sondervermögens „Klima- und Transformationsfonds“ (Klima- und Transformationsfondsgesetz - KTFG), Ausfertigungsdatum: 08.12.2010, Vollzitat: "Klima- und Transformationsfondsgesetz vom 8. Dezember 2010 (BGBl. I S. 1807), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 12. Juli 2022 (BGBl. I S. 1144) geändert worden ist"
www.gesetze-im-internet.de/ekfg

 

Europäisches Klimagesetz:

VERORDNUNG (EU) 2021/1119 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 30. Juni 2021 zur Schaffung des Rahmens für die Verwirklichung der Klimaneutralität und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 401/2009 und (EU) 2018/1999 („Europäisches Klimagesetz“),
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32021R1119&from=FR

 

Bundes-Klimaschutzgesetz:

Erstes Gesetz zur Änderung des Bundes-Klimaschutzgesetzes vom 18.08.2021
www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?tartbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo=bgbl121s3905.pdf#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl121s3905.pdf%27%5D__1686999206560

 

EU-ETS Reform inkl. ETS 2:

RICHTLINIE (EU) 2023/959 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 10. Mai 2023 zur Änderung der Richtlinie 2003/87/EG über ein System für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten in der Union und des Beschlusses (EU) 2015/1814 über die Einrichtung und Anwendung einer Marktstabilitätsreserve für das System für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten in der Union,
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32023L0959

 

Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz -
Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes an die Änderung der Richtlinie 2003/87/EG (TEHG-Europarechtsanpassungsgesetz 2024)
www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/Gesetz/20240730-entwurf-anpassung-treibhausgas-emissionshandelsgesetz.pdf?__blob=publicationFile&v=4

www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Service/Gesetzesvorhaben/20240730-entwurf-anpassung-treibhausgas-emissionshandelsgesetz.html

www.dehst.de/SharedDocs/Newsletter/DE/2024/2024-08-29-nehs-eu-ets-2-tehg-novelle_01.html

 

Dokumentation Deutscher Bundestag, Titel: Neuer EU-Emissionshandel für Gebäude und Straßenverkehr Untertitel: Zum geplanten EU-ETS II und den Auswirkungen auf das nationale Emissionshandelssystem, Januar 2023: www.bundestag.de/resource/blob/935752/11ab46422ea31a5a3195319d5fa05f4d/WD-8-001-23-pdf-data.pdf

 

Verkaufskalender der EEX für nEHS in 2024: www.eex.com/fileadmin/EEX/Downloads/Trading/Calendar/nEHS_Sell-off_Calendar/20240111_nEHS_sales_calendar_2024_DE.pdf

 

DEHSt-Leitfaden zum Anwendungsbereich sowie zur Überwachung und Berichterstattung von CO2-Emissionen - Nationales Emissionshandelssystem 2021 und 2022, Stand: September 2023. www.dehst.de/SharedDocs/downloads/DE/nehs/nehs-leitfaden-monitoring-2021-2022.pdf?__blob=publicationFile&v=8

 

DEHSt-Leitfaden zum Anwendungsbereich sowie zur Überwachung und Berichterstattung von CO2-Emissionen - Nationales Emissionshandelssystem 2023 bis 2030, Stand: Mai 2024. www.dehst.de/SharedDocs/downloads/DE/nehs/nehs-leitfaden-monitoring-2023-2030.pdf?__blob=publicationFile&v=4

 

DEHSt-Leitfaden BEHG: Aktualisierter Leitfaden „Zusammenwirken EU-ETS und nEHS 2021 und 2022“, Vorabzug von Brennstoffmengen nach § 7 Absatz 5 BEHG und nachträgliche Kompensation nach § 11 Absatz 2 BEHG in Verbindung mit BEDV für stationäre Anlagen im Europäischen Emissionshandel, Stand: Juni 2023

www.dehst.de/SharedDocs/downloads/DE/stationaere_anlagen/2021-2030/Leitfaden-euets-nehs.pdf?__blob=publicationFile&v=10

 

DEHSt-Hinweispapier zu ETS 2:
EU-ETS 2: Hinweispapier zum Anwendungsbereich sowie zur Überwachung und Berichterstattung von CO2-Emissionen Berichtsphase 2024 bis 2026“, Stand: September 2024

DEHSt - Nationalen Emissionshandel verstehen - Nationalen Emissionshandel verstehen

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der DEHSt: 
www.dehst.de/DE/Online-Services/nEHS-Datenerfassung/Carbon-Leakage-Kompensation/carbon-leakage-kompensation_node.html

www.dehst.de/DE/Themen/nEHS/EU-ETS-1-Kompensation/eu-ets-1-kompensation_node.html

EU-ETS 2: Hinweispapier zum Anwendungsbereich sowie zur Überwachung und Berichterstattung von CO2-Emissionen - Berichtsphase 2024 bis 2026 (dehst.de)

Welche Preise gelten im nEHS?

Der Festpreis pro nEHS-Zertifikat (nEZ) und damit für eine Tonne CO2 beträgt im Jahr:

  • 2021: 25 Euro
  • 2022: 30 Euro
  • 2023: 30 Euro
  • 2024: 45 Euro
  • 2025: 55 Euro
  • 2026: 55-65 Euro (Preiskorridor)
What is the BEHG?

The Fuel Emissions Trading Act (BEHG) came into force on December 20, 2019, as part of the Climate Action Package presented by the German Federal Government in September 2019. This Act legally enshrined the ambitious climate protection targets to which Germany has committed itself.

The BEHG forms the legal basis for the national emissions trading system (nEHS). It applies to sectors that are not yet covered by the existing European Emissions Trading System (EU-ETS). The EU-ETS currently includes only large power generation plants, energy-intensive industries, and intra-European aviation.

At the national level, all fuels and heating materials placed on the market — such as gasoline, diesel, heating oil, natural gas, liquefied gas, or biomass — are subject to a price for their CO₂ emissions.

The German Emissions Trading Authority (DEHSt), part of the Federal Environment Agency (UBA), is responsible for implementing and administering the national emissions trading system.

When did the BEHG come into force?

The Fuel Emissions Trading Act (BEHG) came into force in December 2019.
Since January 1, 2021, the BEHG and its associated regulations have formed the legal framework for national trading in CO2 emission certificates from fuels.
From this date, fuel distributors are required to purchase CO2 certificates to cover the emissions caused by their products.

Which fuels are affected by the BEHG?

Whenever climate-damaging emissions are generated, the corresponding fuels are included in the national emissions trading system. These include, among others, gasoline, diesel, heating oil, liquefied gas, and natural gas. Since 2023, coal has also been covered by the system.

Biomass is likewise affected if it does not meet current sustainability criteria. In 2024, waste used as fuel was also included in the system.

On which legal provisions is the national emissions trading system based?

Key legal foundations for the National Emissions Trading System (nEHS):

Fuel Emissions Trading Act (BEHG):
Serves as the central legal basis for pricing CO₂ emissions through the trading of emission certificates.

Emission Reporting Ordinance 2030 (EBeV 2030):
Regulates the reporting of emissions, including the prevention of double counting and the adjustment of calculation values.

Fuel Emissions Trading Ordinance (BEHV):
Contains provisions on the sale of emission certificates and rules for subsequent purchases.

BEHG Carbon Leakage Ordinance (BECV):
Protects energy-intensive companies from competitive disadvantages by providing compensation measures to prevent carbon leakage.

What is the price of emission certificates?

The legal basis for the pricing of emission certificates is the Fuel Emissions Trading Act (BEHG) of 2019, in its current version dated March 6, 2025.
For the year 2025, a fixed price of 55 euros per tonne of CO2 per emission certificate applies.

What is the difference between the EU-ETS and the nEHS?

Main differences between the EU-ETS 1 and the nEHS:

Point of reference:

  • EU-ETS 1: Emissions are recorded directly at plant operators or aircraft operators.
    These operators are required to acquire emission allowances for their own CO2 emissions.
    This is referred to as a downstream emissions trading system. EU-ETS 1 exists in parallel with the nEHS. 

  • nEHS: Distributors of fossil fuels (e.g. gas or coal suppliers) are required to purchase certificates to cover the emissions that occur at the point of end use. 
    This represents an upstream emissions trading system. The NEHS supplements the EU-ETS 1 and exists in parallel to the ETS.  

  • EU-ETS 2: The EU-ETS 2 will start in 2027 (with some reporting obligations beginning earlier). It will replace previously introduced national emissions trading systems such as the nEHS in Germany under the BEHG and in Austria under the NEHG. The EU-ETS 2 and the EU-ETS 1 exist in parallel and together cover as many emission producers as possible. Emissions allowances are not interchangeable between ETS 1 and ETS 2. Both are classified as securities within the EU. 

Scope of application:

  • EU-ETS 1: Covers primarily large emitters in the industrial, power generation, and aviation sectors.

  • NEHS and ETS 2: Applies to emissions from the use of fossil fuels in the transport and buildings sectors and smaller industries.

In addition, some companies are affected by both emissions trading systems due to the nature of their business activities. However, companies are protected from double taxation by both systems by means of an EU requirement. 

How do other EU member states handle CO₂ pricing?

Several EU Member States have already introduced their own CO2 pricing mechanisms to meet their national climate targets.
However, Germany and Austria are currently the only Member States that have established an independent national emissions trading system through the Fuel Emissions Trading Act (BEHG) in Germany and the National Emissions Trading Act 2022 (NEHG) in Austria.

Who is subject to the obligations of the nEHS?

In principle, all natural and legal persons who are liable for energy tax are obligated to participate in the national emissions trading system (nEHS).
This includes, in particular, fuel wholesalers, manufacturers with their own wholesale operations that place fuels on the market, and companies importing fuels into Germany, which are considered importers under the Energy Tax Act (EnergieStG).

What must be considered when submitting the emissions report in Germany?

The emissions report under the nEHS in Germany must be submitted by 31 July of the following year.
It is based on the monitoring plan previously approved by the BEHG-responsible entity.
The report includes information on the fuels placed on the market and may – if required – be verified by an accredited independent verification body.

The purchase and surrender of nEHS certificates takes place either directly via the European Energy Exchange (EEX) or through an appointed intermediary.
The acquired certificates are then transferred to the company’s compliance account.
Additionally, certificates may be purchased on the secondary market through trading between obligated participants.

For each tonne of CO₂ emitted, a corresponding nEHS certificate must be surrendered.
The BEHG-responsible party is obliged to transfer the required certificates from its compliance account in the national emissions trading registry (nEHS Register) to the national surrender account by 30 September of the following year at the latest.

Violations of these obligations constitute administrative offences under Section 22 of the BEHG and may be punished with fines of up to EUR 500,000.


Who qualifies as a fuel distributor ('Inverkehrbringer') and what obligations apply?

Under the Fuel Emissions Trading Act (BEHG), a fuel distributor is defined as the supplier who delivers fuels to an end customer who withdraws them from the pipeline network—that is, at the point where energy tax liability arises.
The responsibility therefore derives from the Energy Tax Act (EnergieStG), even though CO₂ pricing itself is not a tax, but a market-based certificate trading system.

Thus, all companies holding an energy tax supplier certificate are considered fuel distributors under the BEHG.

Customers can generally be divided into two groups:

  1. Customers for whom the seller pays the energy tax
    In this case, the seller (e.g. SEFE) is regarded as the fuel distributor and is therefore obliged to participate in the national emissions trading system (nEHS).
    The invoice includes an additional charge for emission certificates.
  2. Customers exempt from energy tax
    These customers pay the energy tax themselves and are therefore considered fuel distributors in their own right.
    They are independently obligated to participate in the nEHS, and their invoice does not include a surcharge for certificates.

Obligations toward the German Emissions Trading Authority (DEHSt)

The fuel distributor has both one-time and recurring obligations toward the German Emissions Trading Authority (DEHSt):

One-time obligations:

  • Registration and opening of a compliance account in the nEHS register.

Recurring obligations:

  • Preparation and submission of a monitoring plan
  • Annual submission of an emissions report
  • Purchase and surrender of the required emission certificates

Purchase of certificates and supplementary purchase rule

The fuel distributor must cover at least 90% of their certificate requirement within a calendar year.
For the remaining 10%, the supplementary purchase rule applies (Section 10 (2), sentence 3 BEHG).

This rule allows the purchase of up to 10% of the required certificates by 30 September of the following year, at the fixed price of the previous year.
The calculation basis, according to Section 6 (2) BEHV, is the number of certificates held in the compliance account at the end of the year.

Monitoring plan and reporting obligations

The monitoring plan serves as the basis for the annual emissions report and specifies the methods used to record and calculate emissions.
It must be complete, transparent, and traceable, and must be submitted at the start of the reporting obligation as well as whenever changes occur.
Afterwards, the plan may be updated or adjusted as needed.

How is CO₂ pricing carried out?

From 2021 to 2025, CO₂ certificates are issued at fixed prices.
For 2026, a price corridor is planned, which will then be phased out.
Starting in 2027, certificate prices will be determined freely by the market.

What prices apply in the nEHS?

The fixed price per nEHS certificate (nEZ) – and thus per tonne of CO₂ – amounts to:

2021: €25
2022: €30
2023: €30
2024: €45
2025: €55
2026: €55-65 (price corridor) 

What is the EU-ETS 2?

The Fuel Emissions Trading Act (BEHG) and the national emissions trading system (nEHS) based on it apply in Germany to those sectors that have so far not been covered by the European Emissions Trading System (EU-ETS).
With the introduction of EU-ETS 2, this regulatory gap is to be closed at the European level, further harmonizing emissions trading within the EU.

The EU-ETS is currently in its fourth trading period (2021–2030).
As part of the European “Fit for 55” package, the target was set to reduce net greenhouse gas emissions by at least 55% by 2030 compared to 1990 levels.
This also includes the extension of emissions trading to the buildings and transport sectors.

What changes have been made to the EU Emissions Trading System for industrial and energy companies?

With the reform of the EU Emissions Trading System (EU-ETS) now in force, around 85 percent of all European CO2 emissions will in future be covered by certificates or emission allowances.

Key Elements of the EU-ETS Reform for Industry and Energy

  • Reduction target:
    Emissions are to be reduced by 62% by 2030 compared to the reference year 2025.
    This represents an additional reduction of 23 million tonnes of CO2 compared with the original proposal by the European Commission.
  • Withdrawal of certificates from the market:
    Certificates will gradually be removed from the market, particularly in 2024, when 90 million certificates will be cancelled.
  • Lowering of the emission cap:
    The overall cap will be reduced by 4.3% per year between 2024 and 2027, and by 4.4% per year from 2028 onwards (the so-called Linear Reduction Factor).
    If this trend continues, the issuance of certificates would be completely phased out by 2040 — meaning that no new certificates would be issued after 2040.
  • Introduction of the Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM):
    The new CBAM aims to create climate protection incentives for non-EU countries.
    At the same time, the free allocation of certificates for products covered by CBAM will be gradually phased out.
  • Expansion of ccope:
    In future, greenhouse gas emissions from maritime transport will also be included in the EU-ETS.
    Additionally, emissions trading for aviation will be revised to further integrate this sector into European climate policy.
How will the national emissions trading system (nEHS) be integrated into the future European Emissions Trading System (EU-ETS 2), and what impact will EU-ETS 2 have on the BEHG?

The national emissions trading system (nEHS), which is based on the Fuel Emissions Trading Act (BEHG), is to be integrated into the new EU Emissions Trading System 2 (EU-ETS 2) in the future.
The EU-ETS 2 is a separate system established by the European Union, designed specifically for the buildings, road transport, and certain fuel-related industrial sectors.
This means that the previously national fuel emissions trading system will henceforth be regulated at the European level.

The national implementation of the EU-ETS 2 will take place through the Greenhouse Gas Emissions Trading Act (TEHG).
The reporting framework is presently being developed by the German Emissions Trading Authority (DEHSt) within the Federal Environment Agency (UBA).

As there is currently no practical experience regarding certain aspects – particularly price formation mechanisms in the buildings and road transport sectors – the specific impacts of EU-ETS 2 can only be estimated to a limited extent at this time.

Furthermore, transitional provisions are planned, which will entail adjustments and possible extensions of reporting obligations.

When will the implementation of EU-ETS 2 begin?

The national implementation of the EU-ETS 2 in Germany will begin with the adoption of the amended Greenhouse Gas Emissions Trading Act (TEHG).
The first stage, known as the regulatory phase, covers the reporting years 2024 to 2026.
During this period, no certificates need to be surrendered.

The first EU ETS 2 emissions report for the reporting year 2024 was to be submitted by 30 April 2025 and the first monitoring plan by 31 July 2025. The first application for an emissions permit had to be submitted by 30 June 2025 (relief for BEHG responsible parties, see Section 41(4) sentence 1 TEHG).

After the reporting phase, the trading phase begins, during which allowances must be traded freely and surrendered for the reported emissions.

Which sectors are covered by EU-ETS 2?

The EU-ETS 2 primarily covers the buildings and road transport sectors.
This includes both private and commercial buildings, as well as private and commercial vehicles.
In addition, – with certain exceptions – parts of the energy sector, the manufacturing industry, and the construction sector will also be included in the system, as are smaller industrial companies that are not covered by the EU-ETS 1. 

According to the Greenhouse Gas Emissions Trading Act (TEHG), all natural and legal persons, as well as partnerships that are liable for energy tax, are obliged to participate in the EU-ETS 2.
This particularly applies to fuel wholesalers and manufacturers that place fuels on the market, as well as to companies importing fuels into Germany, which are therefore regarded as importers under energy tax law.

If fuels are stored by third parties in a warehouse, the person storing the fuels is considered the responsible party, not the warehouse owner.

As a result, most of the entities already obligated under the BEHG will also be required to participate in the EU-ETS 2 in the future.

What obligations apply to fuel distributors and companies that use fossil fuels under EU-ETS 2?

Under the EU-ETS 2, fuel distributors (energy tax debtors) are obliged to purchase emission certificates to cover the CO2 emissions they cause.
They must continuously monitor their emissions, report them annually, and apply for an emissions permit based on an approved monitoring plan.

In addition, from the start of EU-ETS 2, companies are required to maintain an account in the Union Registry through which the allowances are managed. Companies are also encouraged to develop measures and strategies to reduce emissions.

Thus, fuel distributors bear the direct responsibility within the framework of the EU-ETS 2, while consuming companies are primarily indirectly affected through higher fuel prices, thereby contributing to climate protection.

What tasks will arise for me under EU-ETS 2, and what information must I provide as a customer to ensure ETS2 compliance?

All entities affected by EU-ETS 2 — including both distributors of fossil fuels and companies and households that use fossil energy sources for heating, cooling, or transport — must prepare for a variety of measures and obligations.
These are intended to ensure compliance with the EU-ETS 2 requirements while also contributing to the reduction of greenhouse gas emissions.

Emission reduction

  • Energy Efficiency: Investments in energy-efficient technologies and measures to reduce energy consumption are becoming increasingly important.
  • Renewable Energy: Switching to renewable energy sources plays a key role in reducing the use of fossil fuels and the associated emissions.

Cost management

  • Cost Planning: Companies should incorporate future costs for purchasing emission certificates into their financial and investment planning at an early stage.
  • Funding Opportunities: Financial support may be available through programmes such as the Social Climate Fund or the EU Innovation Fund.

Regular adjustments

  • Legislative Changes: Since the framework conditions of the EU-ETS 2 will continue to evolve, it is essential to regularly review current regulations and deadlines and to adjust internal processes accordingly.

Additional obligations for fuel distributors (energy tax debtors)

In addition to the general requirements, fuel distributors are subject to specific legal obligations:

  • Emissions Permit: Before commencing operations, companies must obtain an emission permit based on an approved monitoring plan.
  • Monitoring: Companies must continuously record and document their CO₂ emissions as part of an approved monitoring plan.
  • Reporting: An annual emissions report must be prepared and submitted on time to the competent authority.
  • Purchase of Certificates: The required emission certificates are traded exclusively via auctions.
    Companies must acquire these certificates to cover their reported emissions.
  • Compliance Cycle: The complete EU-ETS 2 compliance process includes the following steps:
    monitoring plan preparation, validation, monitoring, reporting, verification, and surrender of emission allowances.
Where can I find more information if I still have questions?

Official information:

In addition, since January 2021, the German Emissions Trading Authority (DEHSt) has been continuously publishing guidelines and informational materials on various topics related to the national emissions trading system (nEHS).

Further links on the topics:

Fuel Emissions Trading Act (BEHG)

Fuel Emissions Trading Act of December 12, 2019 (Federal Law Gazette I p. 2728), last amended by Article 7 of the Act of December 22, 2023 (Federal Law Gazette 2023 I No. 412).
www.gesetze-im-internet.de/behg

Emission Reporting Ordinance 2030 (EBeV 2030)

Ordinance on emission reporting under the Fuel Emissions Trading Act for the years 2023 to 2030 (Emission Reporting Ordinance 2030 – EBeV 2030), last amended by Article 1 No. 5 of the Act of November 9, 2022 (Federal Law Gazette I p. 2006).
www.gesetze-im-internet.de/ebev_2030

Fuel Emissions Trading Ordinance (BEHV)

Ordinance implementing the Fuel Emissions Trading Act (Fuel Emissions Trading Ordinance – BEHV), promulgated December 17, 2020; full citation: “Fuel Emissions Trading Ordinance of December 17, 2020 (Federal Law Gazette I p. 3026), as amended by Article 1 of the Ordinance of June 21, 2023 (Federal Law Gazette 2023 I No. 163).”
www.gesetze-im-internet.de/behv

BEHG Carbon Leakage Ordinance (BECV)

Ordinance on measures to prevent carbon leakage under the national fuel emissions trading (BEHG Carbon Leakage Ordinance – BECV), promulgated July 21, 2021; full citation: “BEHG Carbon Leakage Ordinance of July 21, 2021 (Federal Law Gazette I p. 3129).”
www.gesetze-im-internet.de/becv

BEHG Double Accounting Compensation Ordinance (BEDV)

Ordinance on the compensation of double-accounted fuel emissions under the Fuel Emissions Trading Act (BEHG Double Accounting Compensation Ordinance – BEDV), of January 27, 2023, Federal Law Gazette 2023 I No. 29
www.gesetze-im-internet.de/bedv

Climate and Transformation Fund

Act establishing a special fund “Climate and Transformation Fund” (KTFG), promulgated December 8, 2010; full citation: “Climate and Transformation Fund Act of December 8, 2010 (Federal Law Gazette I p. 1807), last amended by Article 1 of the Act of July 12, 2022 (Federal Law Gazette I p. 1144).”
www.gesetze-im-internet.de/ekfg

European Climate Law

Regulation (EU) 2021/1119 of the European Parliament and of the Council of June 30, 2021 establishing the framework for achieving climate neutrality and amending Regulations (EC) No 401/2009 and (EU) 2018/1999 (“European Climate Law”),
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32021R1119&from=FR

Federal Climate Protection Act

First Act amending the Federal Climate Protection Act of August 18, 2021
www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?tartbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo=bgbl121s3905.pdf#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl121s3905.pdf%27%5D__1686999206560

EU-ETS Reform incl. ETS 2

Directive (EU) 2023/959 of the European Parliament and of the Council of May 10, 2023 amending Directive 2003/87/EC on a system for greenhouse gas emission allowance trading within the Union and Decision (EU) 2015/1814 on the establishment and operation of a market stability reserve for the Union’s greenhouse gas emission trading system,
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32023L0959

Draft by the Federal Ministry for Economic Affairs and Climate Action – Draft Act to adapt the Greenhouse Gas Emissions Trading Act to the amendment of Directive 2003/87/EC (TEHG European Law Adaptation Act 2024)
www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/Gesetz/20240730-entwurf-anpassung-treibhausgas-emissionshandelsgesetz.pdf?__blob=publicationFile&v=4

www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Service/Gesetzesvorhaben/20240730-entwurf-anpassung-treibhausgas-emissionshandelsgesetz.html

www.dehst.de/SharedDocs/Newsletter/DE/2024/2024-08-29-nehs-eu-ets-2-tehg-novelle_01.html


German Bundestag documentation, title: New EU emissions trading for buildings and road transport; subtitle: On the planned EU-ETS II and the impact on the national emissions trading system, January 2023:
www.bundestag.de/resource/blob/935752/11ab46422ea31a5a3195319d5fa05f4d/WD-8-001-23-pdf-data.pdf


EEX sales calendar for nEHS in 2024:
www.eex.com/fileadmin/EEX/Downloads/Trading/Calendar/nEHS_Sell-off_Calendar/20240111_nEHS_sales_calendar_2024_DE.pdf


DEHSt Guide to scope, monitoring and reporting of CO₂ emissions – National Emissions Trading System 2021 and 2022, as of September 2023.
www.dehst.de/SharedDocs/downloads/DE/nehs/nehs-leitfaden-monitoring-2021-2022.pdf?__blob=publicationFile&v=8


DEHSt Guide to scope, monitoring and reporting of CO₂ emissions – National Emissions Trading System 2023 to 2030, as of May 2024.
www.dehst.de/SharedDocs/downloads/DE/nehs/nehs-leitfaden-monitoring-2023-2030.pdf?__blob=publicationFile&v=4


DEHSt BEHG Guide: Updated guide “Interaction of EU-ETS and nEHS 2021 and 2022,” advance deduction of fuel quantities under Section 7 (5) BEHG and subsequent compensation under Section 11 (2) BEHG in conjunction with BEDV for stationary installations in the EU ETS, as of June 2023
www.dehst.de/SharedDocs/downloads/DE/stationaere_anlagen/2021-2030/Leitfaden-euets-nehs.pdf?__blob=publicationFile&v=10

DEHSt information paper on ETS 2:
“EU-ETS 2: Information paper on scope, monitoring and reporting of CO₂ emissions – reporting phase 2024 to 2026,” as of September 2024

DEHSt – Understanding National Emissions Trading – Understanding National Emissions Trading


Further information can be found on the DEHSt website at:
www.dehst.de/DE/Online-Services/nEHS-Datenerfassung/Carbon-Leakage-Kompensation/carbon-leakage-kompensation_node.html

www.dehst.de/DE/Themen/nEHS/EU-ETS-1-Kompensation/eu-ets-1-kompensation_node.html

EU-ETS 2: Information paper on scope, monitoring and reporting of CO₂ emissions – reporting phase 2024 to 2026 (dehst.de)

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